Mission in Europa

Portrait of Marie Madeleine, FCJ foundress.Für Marie Madeleine musste man sich ganz für die Sache einsetzen, wenn man eine treue Gefährtin Jesus sein wollte,

Unsere Welt hat sich natürlich dramatisch verändert seit ihrer Zeit. Auch unser Verständnis von Mission hat sich entwickelt. Heute sind wir in vielen neuen Formen von Bildung engagiert. Wir arbeiten Seite an Seite mit Laien, mit Frauen und Männern, die unsere Vision teilen. Um unserer Verpflichtung als Treue Gefährtin Jesu gerecht zu werden, arbeiten wir auf verschiedene Art und Weise in vielen Teilen der Welt.

Eine Spiritualität, die nicht zu Gerechtigkeit verpflichtet, ist unglaubwürdig in unserer Welt. Der Ruf nach Gerechtigkeit muss radikal gelebt werden und verlangt Mut und Freiheit, um uns von den Einflüssen von Konsum und Handel zu distanzieren.

Wir sind dazu eingeladen “herauszufinden, wem was gehört und es zurückzugeben.” (Maria Harris inspiriert von Walter Brueggemann)

So versuchen wir diese Spiritualität zu leben indem wir:

Photo of Sr. Lumi visiting with an elderly woman.Unser Einsatz für Gerechtigkeit kennt unser Erbe als Frauen an. Das verlangt von uns

Unsere Arbeit für Gerechtigkeit drängt uns, Gerechtigkeit nach dem biblischen Verständnis als richtige Beziehung zu entwickeln. Wir müssen also auf den dringenden Schrei nach ehrwürdiger, verantwortungsvoller Beziehung mit der ganzen Schöpfung antworten.

Jede Schwester setzt ihre persönlichen Talente für das Leben des Volkes Gottes ein, je nach den Nöten in bestimmten Zeiten und Orten. Um sicher zu sein, dass unsere Arbeit für die Nöte unserer Zeit relevant ist, haben wir eine Struktur in unserer Gemeinschaft, die uns zu persönlichen und gemeinschaftlichen Überlegungen anspornt.

Vielleicht heute mehr dann je, sind wir als Treue Gefährtinnen Jesu herausgefordert, die kulturelle Verschiedenheit als Bereicherung zu leben, da sie auf Werten des Evangeliums ruht. Täglich wandern viele Menschen von einem Land zum Land, viele suchen nach besseren ökonomischen Möglichkeiten, andere fliehen vor Krieg und Unterdrückung. Wir sind eingeladen, den Fremden willkommen zu heißen, sowohl in unseren Gemeinschaften, als auch in unserer apostolischen Arbeit mit Menschen aus fremden Kulturen, Rassen und einem anderen Glauben als dem unseren zusammenzuarbeiten.

In einer Welt, die nach Sinngebung dürstet und Hunger auf Gerechtigkeit hat, möchten die Treuen Gefährtinnen Jesu die Menschen begleiten, die auf vieles verzichten müssen, die ausgegrenzt sind: uns mit anderen identifizieren, mit ihnen gehen, ihnen zuhören, gemeinsam mit ihnen eine etwas besseren Welt aufbauen.

Hier können Sie über unsere apostolische Arbeit lesen.