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To do what is possible ...Illustration of trafficking of women.
... with hearts as wide as the world.

While several points are raised in the UISG declaration (see below),
the issue that elicited most determination to take joint action
was that of the abuse and exploitation of women and children,
and particularly the TRAFFICKING OF WOMEN ...

I ask that, as a Society, we do what is possible for us ...
It is not a question necessarily of taking on more,
but of trying to integrate this issue with existing apostolates ...

We are not numerous in the Society,
but our hearts are as wide as the world,
so I know that together we will do what we can.

Paula Terroni fcJ, 5 October 2001


Erklärung der Ordensoberinnen, die Mitglieder
der Internationalen Union der Generaloberinnen
sind und an der Vollversammlung der UISG in Rom vom 6.-10. Mai 2001
teilgenommen haben, Sie wurde von der Mitgliederversammlung
am 13. Mai 2001 ratifiziert.

Wir, fast 800 Oberinnen katholischer Ordensinstitute
mit einer Million Mitglieder auf der ganzen Welt
haben uns mit dem Thema befasst::
Ordensfrauen: Viele Kulturen, ein Herz:
Gesandt, lebendige Präsenz der Zärtlichkeit und Barmherzigkeit Gottes
in unserer leidenden Welt zu sein.

Wir erklären hiermit öffentlich unseren Entschluss, in Solidarität miteinander
in unseren Ordensgemeinschaften und in den Ländern, in denen wir präsent sind,
auf allen Ebenen nachdrücklich
den Missbrauch und die sexuelle Ausbeutung von Frauen und Kindern anzuprangern.
Dabei richtet sich unser besonderes Augenmerk
auf den Frauenhandel, der ein lukratives, multinationales Geschäft geworden ist.

Ausgehend von unserer langen Tradition als Erzieherinnen,
werden wir die Erziehung und Ausbildung von Frauen
innerhalb und ausserhalb unserer Organisationen weiterhin fördern
indem wir sowohl unsere personellen wie finanziellen Ressourcen zur Verfügung stellen,
um eine ganzheitliche Entfaltung von Frauen in jedem Lebensabschnitt sicherzustellen,
und sie zu befähigen, innere Stärke zu entwickeln
und ihre gottgeschenkten Gaben zur Förderung
und Verbesserung des Lebens schätzen zu lernen.

Als Frauen, die sich den Menschenrechten verpflichtet wissen,
erklären wir nochmals unsere Solidarität mit den ärmsten Ländern
und bekräftigen unseren Entschluss,
uns für die internationale Schuldenerlasskampagne einzusetzen.

Als Frauen, die sich der endlosen Fortsetzung von Krieg und Gewalt entgegensetzen,
drücken wir unsere Bereitschaft zur Mitarbeit
am Aufbau einer Kultur des Friedens aus und rufen die Verantwortlichen
von Regierungen und multinationalen Konzernen auf,
den Kauf und Verkauf von Waffen zu stoppen.

Als Frauen, die sich für die Bewahrung unserer Mutter Erde einsetzen,
werden wir, wann und wo immer es uns möglich ist,
Aktionen für eine Änderung von zerstörerischem Verhaltens fördern,
das Ursache für die Erderwärmung und die Klimaveränderung ist,
und das alle Formen des Lebens auf unserem Planeten bedroht.

Wir verpflichten uns, diese Resolutionen umzusetzen,
indem wir uns vernetzen untereinander und mit bereits bestehenden Organisationen
innerhalb der Kirche und der Gesellschaft, die ähnliche Anliegen verfolgen.

Aufmerksam auf die Schreie die aus vielen Kulturen mit einer Stimme zu uns dringen,
antworten wir als Frauen, die Jüngerinnen Jesu Christi sind,
die die Welt mit den Augen des Herzens sehen und mit dem Erbarmen eines liebenden Gottes..

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Unsere kleine Gemeinschaft hat das Ziel,
     mit allen Mitteln ihrer Macht
           das Herz Jesus zu ehren ...     (Marie Madeleine)