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POSTULAT: DEN SAMEN PFLANZEN
Die Zeit als Postulantin ist eine Zeit des persönlichen geistigen Wachsens mit der Ausrichtung auf menschliche Entwicklung.
('Postulare' ist ein lateinisches Wort und bedeutet „zu fragen“).
Es ist eine Zeit des Fragenstellens und letztlich sich zu fragen, ob man der Gemeinschaft als Novizin beitreten will (diese Periode dauert zwischen 6 Monaten und zwei Jahren).
NOVIZIAT: DEN SPROSS NÄHREN
Dies ist eine Zeit des Rückzuges von vielen Aktivitäten ausserhalb um des Wachsens willen.
Es ist eine Zeit (2-2 ½ Jahre):
TEMPORÄRES GELÜBDE: DAS WACHSEN
DES JUNGEN BAUMES UNTERSTÜTZEN
Das temporäre Gelübde ermöglicht der neu eingetretenen Schwester das Leben als religiöse Frau.
Sie wird ermutigt
Diese Zeit (6 bis 9 Jahre vor dem ewigen Gelübde) beinhaltet normalerweise eine Kombination von Arbeit und Studium.

WEITERES WACHSEN: DER REIFE BAUM
Nach dem ewigen Gelübde liegt für das weitergehende Wachsen und die weitergehende Entwicklung die Verantwortung bei der Schwester selber. Sie wird ermutigt, in Absprache mit der Leitung der lokalen Gemeinschaft, Gelegenheiten zu nutzen, die für ihre persönliche, geistige, intellektuelle und apostolische Erneuerung nötig sind, im Bewusstsein, dass der Weg, eine treue Gefährtin Jesu zu werden, eine lebenslange Reise ist.Weitere Ausbildungsmöglichkeiten werden regelmässig von der Provinz- und Zentralleitung angeboten.
Terziat – Drittes Ausbildungsjahr
Das Terziat, oder Schule des Herzens, ist eine spezielle Ausbildungschance, die das Generalat im Stella Maris anbietet. Es ist eine Zeit, in der eine Schwester mit ewiger Profess und Jahren apostolischer Erfahrung eine weitere Gelegenheit erhält, sich spirituellem und persönlichem Wachsen und Eingliederung zu widmen. Im Zentrum dieses Programms sind die 30 Tage dauernden Exerzitien oder die Erfahrung der kompletten Übungen des hl. Ignatius..
WER IST DER BEGLEITER FÜR JEDE STUFE DER REISE?
Während sie über ihre Berufung nachdenkt: ihr spiritueller Leiter und FCJ-Führer
Als eine Postulantin: Leiterin der Postulantinnen
Als eine Novizin: Novizenleiterin
Als Schwester mit temporärem Gelübde: Eine Schwester, die beauftragt ist, eine besondere Fürsorge für jene
mit temporärem Gelübde zusammen mit der lokalen Leiterin wahrzunehmen
Nach der ewigen Profess: lokale Leiterin
Im Terziat: die Terziatleiterinnen.

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zu einer FCJ-Schwester wissen,
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